FDP Ganderkesee

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Gewerbe: Kfz-Ordemann weiter auf Wachstumskurs

Anbau geplant – Liberale thematisieren Umrüstung auf Flüssiggas
 

Firmenbesuch: Kfz-Ordemann
Dieter Ordemann (3. von links) führte die Liberalen durch den Betrieb. Auch der Landtagsabgeordnete Christian Dürr (vorn rechts) zählte zu der kleinen Delegation.

Die FDP Ganderkesee besuchte den Betrieb. Dessen Mitarbeiterzahl hat sich binnen zwei Jahren verdoppelt.
von Karsten Kolloge

Ganderkesee -  Das Lager mit den Sommer- und Winterreifen ist für Dieter Ordemann wie ein Gradmesser. „Wenn das Lager voll ist, dann hat sich der Neubau gerechnet“, hatte er sich gesagt, als er vor zwei Jahren mit seiner Kfz-Werkstatt von Bürstel ins Gewerbegebiet an die Westtangente zog. Mittlerweile sind die Regale gefüllt, die Zahl der Mitarbeiter hat sich verdoppelt – und Ordemann will anbauen, wie er am Montag bei einem Besuch der FDP Ganderkesee ankündigte.
 
Die Liberalen hatten den Betrieb auch deshalb als Ziel ausgesucht, um sich vor Ort über Erfahrungen bei der Umrüstung auf alternative Betriebsstoffe wie Flüssiggas zu informieren. Doch hier sei der Boom vorbei, sagte Ordemann. Das habe mehrere Gründe. Einer sei wohl der aktuell günstige Benzinpreis. Ein anderer Grund: Weil in der Vergangenheit unter den Betrieben, die das Umrüsten anboten, auch Schwarze Schafe gewesen seien, seien viele Kunden verunsichert.
 
Steigende Zahlen erwartet Ordemann hingegen bei Elektrofahrzeugen – die bislang aber noch die Ausnahme in der Werkstatt darstellten.
 
Mit dem Umzug an die Schulze-Delitzsch-Straße hatte sich die „Ordemann GmbH & Co. KG“ sich vor zwei Jahren deutlich vergrößert. So verfügt der Betrieb am neuen Standort über vier Arbeitsbühnen (davor waren es zwei). Auch kamen neue Geschäftsfelder hinzu, wie die Reparatur von Wohnmobilen und Fahrzeugen bis 7,5 Tonnen.
 
Die damalige Entscheidung für den neuen Standort „haben wir nicht bereut“, sagte Dieter Ordemann. Vorteilhaft seien die Lage nahe der Westtangente („der Betrieb wird gesehen“) und auch die Größe des Grundstücks (etwa 3000 Quadratmeter). Für die jetzt geplante Erweiterung gebe es ausreichend Platz. Der 43-Jährige hat vor, die vorhandene, knapp 400 Quadratmeter große Werkstatt in Richtung Westen um eine Arbeitsbucht mit etwa 100 Quadratmetern zu vergrößern. Das zeitliche Ziel: „Anfang 2016 soll das Thema durch sein.“
 
Durch die Erweiterung sei es möglich, zwei weitere Mitarbeiter einzustellen. Ordemann machte allerdings keinen Hehl aus seiner Erfahrung, dass es zunehmend schwierig sei, geeignete junge Bewerber für sein Handwerk zu finden.

Quelle: Nordwest-Zeitung vom 21.04.2015


Ganderkeseer Kfz-Betrieb expandiert

Ordemann plant Anbau an Ganderkeseer Westtangente

FDP-Firmenbesuch: Dieter Ordemann

Ganderkesee. Weitere Mitarbeiter will Dieter Ordemann in seinem Betrieb einstellen. Wie er bei einem Besuch der Ganderkeseer FDP erläuterte, ist die Umrüstung auf alternative Betriebsstoffe heute weniger gefragt.

Oben in seiner Werkstatt hat Dieter Ordemann die Winter- beziehungsweise die Sommerreifen seiner Kunden eingelagert: wie Bücher in einem Regal. Nur, dass die Reifen statt Buchrücken Aufkleber tragen, solche mit den Namen ihrer Besitzer sowie den Modellbezeichnungen seines Autos. „Ich genieße, dass ich diesen Platz habe“, sagt Ordemann dazu. Andere Werkstätten müssten die Reifen unter Decken stapeln.

Umzug an Westtangente lohnenswert

Für Ordemann hat sich der Umzug in die Schulze-Delitzsch-Straße vor knapp zwei Jahren bezahlt gemacht, wie er am Montag bei einem Besuch der Ganderkeseer FDP mit Landtagsfraktionsvorsitzendem Christian Dürr erläuterte. Unter dem Dach der „Land- und Gartentechnik“-Firma der Familie am Ganderkeseer Weg war der Platz für die Kraftfahrzeug-Werkstatt am Ende zu knapp geworden. Zwar hatte Dieter Ordemann bereits einen Anbau auf dem Areal geplant und insgesamt 1500 Quadratmeter Fläche dafür kalkuliert. Es wäre indes zu wenig gewesen, sagt er heute.

Das Grundstück, das Ordemann mithilfe der Gemeinde im Gewerbegebiet gefunden hat, umfasst 4000 Quadratmeter. „Nicht nur meine Mitarbeiter und ich haben hier genügend Platz. Auch die Kunden schätzen, dass sie bei uns bequem parken können“, erklärt er.

Anbau geplant

Und weil es so gut läuft, möchte Ordemann demnächst sogar expandieren. Er plant einen Anbau, möchte zusätzlich zu seinen drei Meistern, drei Lehrlingen und zwei kaufmännischen Angestellten noch weitere Leute beschäftigen, unter anderem einen Lehrling übernehmen.

Dieter Ordemann repariert, wartet und inspiziert in seiner Werkstatt Autos aller Hersteller. Er sorgt für die passenden Ersatzteile und leistet sogar Pannenhilfe. Zwar bietet er auch die Umrüstung auf alternative Betriebsstoffe wie Autogas an, allerdings hat er festgestellt, dass die „Gas-Lobby“ in den letzten Jahren verschwunden sei. Zu viele seiner Kollegen hätten bei der Umrüstung schlecht gearbeitet und dem Ruf des Antriebs per Gas somit geschadet. Auch sei Benzin derzeit einfach zu billig.

Das Hauptgeschäft machen für Ordemann daher die „klassischen“ Kunden aus: Jene, die zweimal im Jahr ihre Reifen wechseln und einlagern lassen, meist nicht, ohne dass Dieter Ordemann den Wagen im Zuge dessen inspiziert.

Quelle: Delmenhorster Kreisblatt vom 20.04.2015



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