FDP Ganderkesee

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FDP rührt Werbetrommel für den Kreisel
 

Betreuung: Kreisel Westtangente
Mitglieder der FDP Ganderkesee (3. von links): Marion Daniel) und der Kreistagsfraktion (3. von rechts: Ernst-August Bode) erörterten die Situation. Bild: Karsten Kolloge

VERKEHRSPOLITIK Kreistagsfraktion macht sich an Westtangente ein Bild ? Gemeinde soll vorfinanzieren

Der Kreis rechnet mit Baukosten von 350 000 Euro. Die FDP-Fraktion befürwortet das Projekt.
VON KARSTEN KOLLOGE

Mit ihrem Drängen auf einen Umbau der Kreuzung Oldenburger Straße/Westtangente/Am Welsetal findet die Gemeinde Ganderkesee auch im Kreistag Unterstützung. Nach einer Ortsbesichtigung hat am Dienstagabend die FDP-Kreistagsfraktion gefordert, dem Wunsch aus Ganderkesee Rechnung zu tragen. Ohnehin sei man im Landkreis gut beraten, den guten Erfahrungen anderer Regionen zu folgen und vermehrt Kreisel anzulegen, appellierte Fraktionschef Ernst- August Bode.

Aktueller Anlass für die Stippvisite der Liberalen, an der auch Ganderkeseer FDP-Mitglieder teilnahmen, ist die Sitzung des Kreisausschusses für Bau, Straßen und Brandschutz am Donnerstag, 15. Juli, um 15 Uhr in der Großleitstelle in Oldenburg. Ein Tagesordnungspunkt: der (nach 2006 jetzt zum zweiten Mal vorgetragene) Wunsch der Gemeinde Ganderkesee, aus der Kreuzung einen Kreisel zu machen.

Wie berichtet, halten Kreisverwaltung und Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr den Umbau nicht für notwendig. Sie argumentieren dabei mit der geringen Verkehrsdichte und damit, dass die Kreuzung keine Unfallhäufungsstelle sei.

Die Ganderkeseer Ratsfrau Marion Daniel gab allerdings zu bedenken, dass die in der Verwaltungsvorlage genannten Ergebnisse einer Zählung (vom Dezember 2012) vermutlich bereits veraltet seien. Damals waren auf der Oldenburger Straße innerhalb von 24 Stunden 528 Fahrzeuge aus Richtung Falkenburg sowie 761 aus Richtung Bookhorn notiert worden. 652 Fahrzeuge kamen aus der Westtangente, 23 aus Am Welsetal.

Daniel verwies darauf, dass sich mittlerweile das Gewerbegebiet Westtangente zunehmend gefüllt habe. Auch werde die neue RWG! gut ang enommen. Die Gemeinde sei bestrebt, Schwerlastverkehr auf dieser Trasse zur A 28 zu führen.

Bode sagte, dass bei einem Kreisel-Durchmesser von 35 Metern mit etwa 350 000 Euro Baukosten gerechnet werde. Davon gehe der Zuschuss nach dem Entflechtungsgesetz ab (der in früheren Jahren bei 60 Prozent gelegen habe), der Rest müsse von Landkreis und Gemeinde gestemmt werden. Allerdings: Weil es im Kreis-Haushalt in den nächsten Jahren keinen Spielraum für eine finanzielle Beteiligung an den Baukosten gebe, müsse die Gemeinde Ganderkesee das Vorhaben vorfinanzieren. Der Landkreis könne wohl nicht vor 2018 zahlen.

Quelle: Nordwest-Zeitung vom 10.07.2014


Liberale wollen verstärkt auf Kreisverkehre setzen

Ausschuss stimmt über Kreisel an Westtangente ab
Ganderkesee (sov). Schon bevor der zuständige Kreisausschuss am 15. Juli über den Umbau der Kreuzung Oldenburger Straße/ Westtangente zum Kreisverkehr abstimmt, hat die FDP-Kreistagsfraktion am Dienstagabend beim Ortstermin mit der Ganderkeseer FDP ihre Zustimmung fixiert. Dabei machen Verkehrs- und Unfallhäufung diesen Kreisel laut Kreistags-Fraktionschef Ernst-August Bode nicht unabdingbar.

„Aber wir wollen eine andere Denkweise zugunsten von Kreiseln fördern“, erklärt der Liberale. Zudem vermuteten die Mitglieder der Kreis- und Orts-FDP einen deutlichen Anstieg des Verkehrs seit der Messung im Dezember 2012. Diese hatte 761 Fahrzeuge auf der Oldenburger Straße aus Richtung Bookhorn und 528 aus Richtung Falkenburg ergeben, 652 kamen aus der Westtangente. „Das Gewerbegebiet füllt sich“, wies die Ganderkeseer FDP-Vorsitzende Marion Daniel auf eine Ursache für zunehmenden Verkehr hin.

In ihrer Vorlage für den Straßenausschuss schlägt die Kreisverwaltung vor, den Kreiselbau trotz der fehlenden verkehrlichen Notwendigkeit zu unterstützen. „Die Gemeinde müsste aber in Vorleistung gehen“, erklärt Bode, der Kreis werde seinen Kostenbeitrag erst ab 2018 leisten. Insgesamt soll der Umbau 350.000 Euro kosten, davon sollen 60 Prozent Bundesmittel sein. Zunächst geht es aber um die Planungskosten, von denen Gemeinde und Kreis je 5000 Euro übernehmen könnten.

Quelle: Delmenhorster Kreisblatt vom 10.07.2014



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